Systematischer Aufbau eines Wiedergabesystems:

Geht man den Aufbau und Kauf einer Musikwidergabeanlage systematisch an, lassen sich bessere und günstigere Ergebnisse erzielen als beim ad hoc Aufrüsten einzelner Komponenten. Ein sinnvoller Vorgang ist der folgende:

Der erste Schritt stellt immer der Lautsprecher dar. Man muss sich klar machen, wie viel Platz man zur Aufstellung zur Verfügung hat, wie gross der Hörabstand bzw. Hörraum ist, wie laut man maximal hören möchte, welche die unterste wiederzugebende Frequenz ist, welchen Wirkungsgrad man anstrebt und welche Anforderungen man an die Ästhetik stellt.

Ausgehend von einem optimalen Lautsprecher (-Kompromiss), der die oben genannten Faktoren möglichst vereint, kann ein passender Verstärker ausgewählt werden. Ein zentraler Zielkonflikt beim Lautsprecherbau besteht beispielsweise zwischen Wirkungsgrad, Tiefbasswiedergabe, Gehäusegrösse und Maximalpegel. Kleinere Gehäuse brauchen mehr Verstärkerleistung, mehr Tiefbass bei gleicher Gehäusegrösse ebenfalls, ein höherer Wirkungsgrad bei gleichem Gehäusevolumen geht auf Kosten der Tiefbasswiedergabe, begnügt sich aber mit geringerer Verstärkerleistung. Wer lauter hören will braucht mehr Membranfläche, mehr Membranfläche verlangt die grösseren Gehäuse. Dies ist Physik, diese Sachverhalte gelten immer.

Fazit:

Passt der Lautsprecher und passt der Verstärker zum Lautsprecher, d.h. hat der Verstärker ausreichend Leistung und Stabilität für die gewünschten Wiedergabepegel, ist die Wahl der Musikquelle im Vergleich wenig relevant. Bei den Kabeln ist solide Studioqualität gut genug.

 


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